Über mich

Osteopath Zehlendorf Mitte Berlin

Mein Weg zur Osteopathie

 
führte über mehrere Stationen, die prägend für mein Leben waren und es immer noch sind:
Die wissenschaftliche Neugier, erprobt im Studium der Linguistik und als wissenschaftlicher Assistent.
Die jahrzehntelange Ausübung des Yoga als Yogalehrer.
Die Zenmeditation mit Teilnahme an wochenlangen Sesshins.
Die erste Entwicklung einer feinen Berührungsfähigkeit durch eine Fortbildung in Leibtherapie und eine Ausbildung zum Heilpraktiker,
um Menschen behandeln zu dürfen.

 
Yoga, Zen und Leibtherapie wären ohne die Beziehung zu meiner Lebenspartnerin kaum möglich gewesen.

Im Jahr 2003 entschloss ich mich zu der 5-jährigen Ausbildung zum Osteopathen. Ich suchte eine Tätigkeit für meinen reiferen Lebensabschnitt. Die Vorgehensweise der  Osteopathie schien so gut zu meinen bisherigen Interessen zu passen, dass ich diesen Schritt wagte.

Dazu kam, dass in vielen meiner Yogagruppen immer wieder Teilnehmer/-innen mit körperlichen Beschwerden waren, für die Yoga zu früh kam und denen ich im Gruppenzusammenhang nicht gerecht werden konnte. Eine Lösung wäre gewesen, wenn diese Yogaschüler zunächst mit einem für sie passenden Yogaprogramm allein zu Hause geübt hätten, aber nur wenige versuchten das zeitweilig. Eine osteopathische Behandlung wäre für diese Schüler ideal gewesen, doch Osteopathie war zu diesem Zeitpunkt noch nicht sehr bekannt.

 

In der cranialen Osteopathie, um die es mir geht, ist eine feine Berührungsfähigkeit, um die Körperschichten zu spüren und die Bewegungseinschränkungen wahrzunehmen, essentiell.

Ebenso ist es wichtig eine gute Kenntniss der lebendigen Anatomie des Körpers um sich im Körper spürend zu orientieren .

Eine objektive, d. h. unabhängige innere Haltung im Kontakt zum Körper, um ihn nicht-invasiv zu berühren, führt zu einer besseren Beweglichkeit.

Die Übung des stillen Sitzens und der Beobachtung des unruhigen Geists im Zen haben mich für meine Zentrierung als Behandler geprägt. Ebenso wie meine Yogakenntnisse, die mir erlauben, nach einer osteopathischen Behandlung einige wenige einfache Übungen zu finden, mit denen sich die körperlichen Beschwerden ausgleichen lassen
.

Regelmäßige Fortbildungen in London und Deutschland vertiefen meine osteopathischen Kenntnisse.  Meine Abschlussarbeit der osteopathischen Ausbildung lautetete "Die Bedeutung der Stille in der kraniosakral orientierten Osteopathie von Rollin E. Becker". 

Meine Praxis habe ich 2008 gegründet.

Die Schwerpunkte meiner osteopathischen Tätigkeit sind die Behandlung von Einschränkungen der Beweglichkeit, die Tiefenentspannung bei Stressphänomenen, die Anleitung zu eigenen Übungen und die Unterstützung des allgemeinen Wohlbefindens.