Osteopathie

 

Osteopathie sucht die Verbindung zum Leben. Weil wir lebendig sind, können wir gesund werden. Auch in einer Krankheit ist die Lebenskraft am Werk. Auf der körperlichen Ebene ist Osteopathie eine Medizin mit den Händen. Sie beruht auf der genauen Kenntnis der lebendigen Anatomie des Körpers und einer hoch entwickelten Berührungsfähigkeit. Mit sehenden, spürenden und wissenden Fingern werden die feinen Bewegungen im Körper erspürt und begleitet. Die Vorgehensweise ist sanft und nicht-invasiv. Es werden Impulse gegeben, die der Organismus auf seine ihm eigene Weise umsetzen kann.

Die Osteopathie bezieht sich auf die Beweglichkeit des Körpers in seiner Gesamtheit und
auf die Beweglichkeit einzelner Körperbereiche, bis hin zu den Eigenbewegungen des Bindegewebes. Jeder Körperbereich, jedes Organ benötigt zum optimalen Funktionieren ausreichend Bewegungsfreiheit. Ist diese Bewegungsfreiheit eingeschränkt, entstehen aus Sicht der Osteopathie zunächst Anspannungen im Gewebe und danach Funktionsstörungen. Kann die Summe dieser Fehlfunktionen vom Organismus nicht mehr kompensiert werden, führt das aus Sicht der Osteopathie zu Beschwerden

Die Osteopathie behandelt Bewegungsstörungen im weitesten Sinne. Ziel ist es,
Beweglichkeit und Entspannung im Gewebe zu verbessern, um dem behandelten Menschen zu helfen, auf natürliche Art und Weise wieder ins Gleichgewicht zu kommen. In der Osteopathie 

geht es nicht um einzelne Symptome, sondern um den Menschen als Ganzes.

Die Grundlage der cranialen Behandlung ist der neutrale Kontakt zur Fluktuation der Gehirnflüssigkeit, die im ganzen Körper spürbar ist. Anfang des 20. Jahrhunderts entdeckte
W. G. Sutherland, dass in der Bewegung der Flüssigkeit eine Energie am Werk ist, die eine Belastung des Körpers auflösen kann, wenn sie in der Behandlung angesprochen wird. Ohne sie aktiv zu beeinflussen, wird die Fluktuation wahrgenommen und in ihrer Ausprägung begleitet. Aus Sicht der cranialen Osteopathie verbessern sich Beweglichkeit und Entspannung im Bindegewebe so von innen heraus, ohne den Körper durch einen Eingriff von außen zu stören.

In der faszialen Behandlung geht es um das Bindegewebe, um innere Organe, Zirkulation und Nerven. Die Faszien sind dünne Bindegewebshüllen, die alle Strukturen umgeben. Sie geben dem Körper außen und innen Struktur, Schutz und Beweglichkeit. Sie umhüllen den ganzen Leib und die Organe, Knochen, Muskeln, Gefäße und Nerven. Die Faszien verbinden alle Bestandteile miteinander und ermöglichen so den Austausch zwischen ihnen. Wenn die Faszien ihre Dehnfähigkeit verlieren, leidet die Zirkulation. Aus Sicht der Osteopathie können sich Bewegungs- und Fehlfunktionen über die Faszien verbreiten und sich dann auch an anderen Stellen des Körpers durch Beschwerden zeigen. 


Möchten Sie mehr über die Behandlung erfahren? Dann kontaktieren Sie mich gerne
telefonisch oder per E-Mail.


Im Video "Was macht ein Osteopath? wird der  Zusammenhang von Beschwerden und Beweglichkeit angesprochen 
zum Video geht es hier.

Im Video "Was macht ein Osteopath? wird der  Zusammenhang von Beschwerden und Beweglichkeit angesprochen 
zum Video geht es hier.